Juli 30, 2010
Es ist perfekt: Sami Khedira wechselt vom VfB Stuttgart zu Real Madrid. Die Königlichen zahlen für den defensiven Mittelfeldspieler knapp 14 Mio. Euro. Khedira, der beim VfB noch Vertrag bis 2011 hatte, hat bei Real einen Fünf-Jahres-Vertrag bis 2015 unterschrieben, der im jährlich ein Gehalt von 2,5 Mio. Euro netto einbringen soll. Ein mutiger und angesichts der Konkurrenz gewagter Schritt.
Der 23-Jährige war Wunschspieler von Real-Trainer Jose Mourinho, der in ihm die perfekte Besetzung fürs defensive Mittelfeld sieht. Doch auch wenn Khedira von „The Special One“ höchstpersönlich auserkoren wurde, ist der Wechsel von Stuttgart zu Madrid nicht ungewagt.
Denn naturgemäß ist die Konkurrenz bei den Königlichen riesengroß – nicht umsonst hat Real Madrid den Anspruch, die besten Spieler der Welt im Kader zu haben. Seine direkten Konkurrenten im defensiven Mittelfeld heißen Xabi Alonso, Lassana Diarra, Mahamadou Diarra und Fernando Gago. Alonso ist wohl gesetzt und Khedira hat sicherlich die besten Chancen, den Platz neben ihm einzunehmen. Denn keiner der genannten Spieler hat diese Offensivpower wie der deutsche Nationalspieler.
Doch Khedira muss sich erst an sein neues Umfeld und die Sprache gewöhnen. Das geht nicht von heute auf morgen. Und zudem hat er nur eine sehr kurze Vorbereitungszeit, bis die Saison in Spanien losgeht.
Aber es wird nicht lange dauern und dann wird Khedira zusammen mit Cristiano Ronaldo, Gonzalo Higuain, Xabi Alonso oder Sergio Ramos in der Stammelf von Real Madrid stehen.
Juli 29, 2010
Der Wechsel von Sami Khedira vom VfB Stuttgart zu Real Madrid steht unmittelbar bevor. Mit den Königlichen ist sich der defensive Mittelfeldspieler vertraglich einig und auch die Schwaben sind davon unterrichtet, dass der 23-Jährige zu Real will.
Lediglich der VfB Stuttgart und Real Madrid müssen sich noch auf die Höhe der Ablösesumme einigen. 12 Mio. Euro sind geboten, die aber nur bei einem optimalen Saisonverlauf des spanischen Traditionsklubs bezahlt werden. Der VfB will hingegen diese Summe als Mindestsumme einstreichen. Es scheint also nur noch eine Frage von kurzer Zeit, bis man sich endgültig geeinigt hat.
Jörg Neubauer, Berater von Sami Khedira, hat den Wechsel schon angedeutet: “Wenn der größte Verein der Welt mit einem der wohl besten Trainer der Welt (Jose Mourinho, Anm. d. Red.) anruft, dann muss man sich Gedanken machen. Das spricht nicht gegen den VfB, sondern für Real.” Und auch in Stuttgart weiß man, dass Khedira nicht gehalten werden kann: Es ist, glaube ich, auch eine sehr positive Sache für den VfB, wenn ein Spieler zu Real Madrid wechselt”, erklärte Fredi Bobic, neuer Manager der Schwaben, auf “Sport1“.
1899 Hoffenheim wird vor dem Bundesliga-Start noch definitiv auf dem Transfermarkt zuschlagen. 10 Mio. Euro stehen den Kraichgauern für neue Spieler zur Verfügung. Dabei werden aktuell zwei Namen ganz heiß gehandelt: Sebastian Rudy vom VfB Stuttgart und Mbark Boussoufa vom RSC Anderlecht.
Sebastian Rudy ist eines der vielen Nachwuchstalente, die zentral im defensiven Mittelfeld spielen können. Der 20-Jährige soll das Interesse von 1899 Hoffenheim geweckt haben, wobei sich Rudy auf dieser Position einer starken Konkurrenz ausgesetzt sehen würde. Denn 1899-Trainer Ralf Rangnick hat mit Sejad Salihovic, Luiz Gustavo, Isaac Vorsah oder Tobias Weis gleich vier Kandidaten, die die Position des Sechser bekleiden könnten. Daher könnte Rudy auch beim VfB bleiben, wo er hinter Sami Khedira, Zdarko Kuzmanovic oder Christian Träsch im Ranking steht. Doch da der Wechsel von Khedira zu Real Madrid eigentlich schon perfekt ist, hätte er bei den Schwaben gute Aussichten auf ausreichend Spielzeit.
Neben Rudy wird auch noch Mbark Boussoufa vom belgischen Meister RSC Anderlecht mit Hoffenheim in Verbindung gebracht. Der 25-Jährige Offensivspieler kann sowohl auf den linken Flügel als auch im zentralen offensiven Mittelfeld eingesetzt werden und war einer der herausragenden Spieler der belgischen Erste Divison. Für den 25-jährigen Nationalspieler Marokkos müsste 1899 rund 5 Mio. Euro Ablöse zahlen.
Juli 27, 2010
Der VfB Stuttgart steht kurz vor einer Ausleihe von Esteban Granero von Real Madrid. Klingt verdächtig, ist es auch. Denn die Königlichen wollen den Schwaben Granero im Zuge des kurz bevorstehenden Transfers von Sami Khedira ausleihen. Für den Mittelfeldspieler hätte der VfB durchaus Verwendung und er hätte einen Stammplatz wohl sicher. Denn mit dem 23-Jährigen, der letzte Saison bei Real zum Stammpersonal gehörte, hätte man einen Spieler, der auf der vakanten Position auf den Außenbahnen eingesetzt werden könnte und zudem zentral spielen kann.
Mit den weiteren Millionen aus dem Kedira-Verkauf hätte Stuttgart obendrein weiteres Geld für Neuverpflichtungen. Es sieht stark danach aus, als ob Real-Trainer Jose Mourinho mit Khedira endlich seinen Wunschspieler für das defensive Mittelfeld bekommt.
Juli 21, 2010
Beim VfB Stuttgart ist Sami Khedira das bestimmende Thema. Wechselt der defensive Mittelfeldspieler nun zu Real Madrid oder was ist dran an den Gerüchten, wonach Khedira beim FC Bayern einen Vorvertrag unterschrieben haben soll? Doch nebenbei befinden sich die Schwaben auch ihrerseits auf der Suche nach Verstärkungen. Vor allem in der Offensive will man tätig werden. Ein Spieler, der das Interesse des VfB Stuttgart geweckt haben soll, ist Andre Ayew.
Der schnelle und dribbelstarke Offensiv-Allrounder hat bei der WM in Südafrika im Team von Ghana voll überzeugt und stand nicht umsonst zur Auswahl des besten „jungen Spielers“, wo sich der 20-jährige lediglich Thomas Müller geschlagen geben musste. Der VfB will laut der französischen Sportzeitung „L’Equipe“ Olympique Marseille in Kürze ein Angebot für Andrew Ayew unterbreit, der den abgewanderten Alexander Hleb ersetzen könnte. Dieses soll jedoch nur mit einer Million Euro dotiert sein. Obwohl der Ghanaer letzte Saison lediglich an den französischen Zweitligisten AC Arles-Avignon ausgeliehen war, dürfte die Summe zu gering sein. Denn Ayew hat seinen Marktwert bei der WM um einiges steigern können.
Juli 15, 2010
Transfer-Wirrwarr um Sami Khedira. Nachdem die für gewöhnlich gut unterrichtete „Marca“ den Wechsel des Mittelfeldspielers vom VfB Stuttgart zu Real Madrid als perfekt vermeldete, dauerte es nicht lange, bis das Dementi kam. Als „Unsinn“ wurde die Meldung betitelt, wonach Khedira für 10 Millionen Euro zu den Königlichen wechseln soll.
Auch wenn der Transfer nun doch nicht perfekt ist, scheint es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis Vollzug zu vermelden ist. Denn Reals neuer Trainer Jose Mourinho hat Khedira, der bei der WM einen hervorragenden Ballck-Ersatz mimte, als Idealbesetzung für sein Mittelfeld auserkoren. Der 23-Jährige passt perfekt ins Anforderungsprofil, da er sowohl offensiv als auch defensiv einsetzbar, taktisch sehr gut ausgebildet sowie zweikampf- und spielstark ist. Und der VfB Stuttgart hatte selbst einem Verkauf von Khedira zugestimmt, da jetzt noch die einzige Möglichkeit ist, eine Ablösesumme für den Nationalspieler einzustreichen. Im kommenden Sommer könnte er aufgrund seines auslaufenden Vertrages ablösefrei gehen.
Doch noch müssen wir uns in etwas Geduld üben. Und vielleicht können die Schwaben ja auch noch etwas mehr an Ablöse herausholen. Denn 10 Mio. Euro sind für einen Spieler mit Khediras Qualitäten, trotz auslaufenden Vertrages, definitiv zu wenig. Zumal der neue Verein Real Madrid heißt, der nicht unbedingt für einen sparsamen Haushalt bekannt ist.
Juni 29, 2010
Der HSV ist auf der Suche nach einem neuen Verteidiger offenbar beim Ligakonkurrenten VfB Stuttgart fündig geworden. Die Hanseaten haben es dabei angeblich auf Serdar Tasci abgesehen. Der Innenverteidiger liebäugelt schon seit längerer Zeit mit einem Abschied aus Stuttgart, kokettierte aber eher mit dem Ausland. Doch vielleicht hat der HSV, nachdem man sich vom WM-Shootingstar Arne Friedrich (wechselt wohl zum VfL Wolfsburg oder FC Liverpool) und Stefan Reinartz einen Korb abgeholt hat, mehr Glück.
Der 23-jährige Innenverteidiger hat zwar noch Vertrag bis 2014, kann die Schwaben aber für eine festgeschriebene Ablösesumme von 15 Mio. Euro verlassen. Doch anscheinend will der VfB Stuttgart Tasci nicht um jeden Preis halten. Denn angeblich ist man bereit, den Nationalspieler bereits für 10 bis 12 Mio. Euro ziehen zu lassen.
Das lockt natürlich auch ausländische Klubs auf den Plan. So haben auch Tottenham Hotspurs und Juventus Turin ein Auge auf Serdar Tasci geworfen. Harte Konkurrenz für den HSV, der sich wohl auf die nächste Absage einstellen kann.
Mai 9, 2010
Serdar Tasci war einer der Erfolgsgaranten, warum es in der Rückrunde mit dem VfB Stuttgart stetig bergauf ging. Der Innenverteidiger lieferte kontinuierlich starke Leistungen ab und darf sich somit gute Chancen auf den Platz in der Startformation der deutschen Nationalmannschaft neben dem gesetzten Per Mertesacker machen. Doch nicht nur Bundestrainer Jogi Löw wird die erfreuliche Entwicklung von Tasci aufgefallen sein. So steht der 23-Jährige angeblich gleich bei zwei italienischen Topklubs auf dem Einkaufszettel.
Laut „Stuttgarter Nachrichten“ handelt es sich bei den beiden Interessenten um Juventus Turin und AC Mailand. Letztere sollen demnach in Kürze ein Angebot für den Deutsch-Türken abgeben, der beim VfB noch Vertrag bis 2014 hat und eine ordentliche Ablösesumme einbringen würde. Und Tasci selbst schürt die Gerüchte über einen vorzeitigen Abschied aus Stuttgart. „Fußball ist ein Tagesgeschäft. Ich habe immer gesagt, dass ich irgendwann mal weg will – vor allem das Ausland reizt mich. Deshalb höre ich mir jedes Angebot an.“
Ein Dementi klingt auf jeden Fall anders…
April 27, 2010
Für Timo Hildebrand ist das „Abenteuer“ 1899 Hoffenheim vorbei. Die Kraichgauer haben erklärt, dass man den auslaufenden Vertrag mit dem ehemaligen Nationalkeeper nicht verlängern wird. Neben einer sportlich eher enttäuschenden Saison gilt zudem das Verhältnis zwischen Hildebrand und Coach Ralf Rangnick als sehr angespannt.
Als Hildebrand-Nachfolger wird seit einigen Wochen bereits Tom Starke gehandelt. Der 31-Jährige steht derzeit noch beim Zweitligisten MSV Duisburg unter Vertrag, doch dieser läuft im Sommer aus, so dass er ablösefrei wechseln kann.
Und was passiert mit Hildebrand. Über die Zukunft des 31-Jährigen ist noch nichts bekannt. Dennoch keimten vereinzelt Gerüchte auf, wonach er zum VfB Stuttgart zurückkehren wird und dort den zum Saisonende scheidenden Stammtorwart Jens Lehmann beerbt. Dagegen spricht aber, das VfB-Trainer Christian Gross tendenziell auf den jungen und aktuellen Ersatzkeeper Sven Ulreich setzt.
April 25, 2010
Der VfB Stuttgart und Borussia Dortmund haben anscheinend ihre Fühler nach Tomas Rosicky ausgestreckt. Beide Teams wollen den Kader für die internationalen Wettbewerbe aufrüsten und sind auf der Suche nach einem technisch versierten Mittelfeldspieler, der zudem noch über internationale Erfahrung verfügt. Einer wie Rosicky wäre da natürlich ideal. Wobei der 29-Jährige von Arsenal London alles andere als zum Schnäppchenpreis zu haben ist. Schließlich hat der verletzungsanfällige Tscheche, der 2006 vom BVB zu den Gunners wechselte, bei den Engländern noch Vertrag bis 2012 und konnte in den letzten Monaten endlich mal wieder sportlich überzeugen. Unter 10 Mio. Euro wird man Rosicky kaum loseisen können.
Und da sowohl Borussia Dortmund als auch der VfB Stuttgart finanziell nicht gerade auf Rosen gebettet sind, dürfte ein Transfer – insofern denn was Wahres dran sein sollte – schwer realisierbar sein. Aber sicherlich würden sich viele Bundesliga-Fans über eine Rückkehr von „Schnitzel“ freuen.