Juli 4, 2010
Schalke 04 hat Raul von Real Madrid unter Vertrag genommen, das berichtet zumindest die spanische Sportzeitung „AS“. Das Gerücht gibt es bereits seit einigen Wochen, doch dass sich der in die Jahre gekommene Stürmerstar von Real tatsächlich für ein Engagement in der Bundesliga entschieden hat, darf als kleine Sensation angesehen werden. Bei Schalke 04 soll der 33-Jährige, der trotz laufenden Vertrages ablösefrei wechseln darf, einen Zwei-Jahres-Vertrag erhalten und jährlich vier Mio. Euro verdienen. Am 15. Juli soll der spanische Goalgetter auf Schalke vorgestellt werden.
Raul sollen durchaus lukrativere Angebote von Red Bull New York, Blackburn und auch aus dem Katar und Italien vorgelegt bekommen haben, doch die Aussicht mit Schalke in der Champions League zu spielen war der entscheidende Aspekt. Mit Raul, der für Real weit mehr als 300 Tore erzielt hat, bekommt die Mannschaft von Trainer Felix Magath die gewünschte Erfahrung im Angriff. Somit hat man auf jeden Fall einen spektakulären Nachfolger für Kevin Kuranyi gefunden.
Juli 1, 2010
Der FC Bayern hat Bastian Schweinsteiger, Philipp Lahm und auch Thomas Müller als unverkäuflich erklärt. Ein nachvollziehbarer Schritt, nachdem in den letzten Tagen und dank der sehr guten Auftritte bei der WM vor allem von Schweinstiger und Müller, erste Gerüchte internationaler Topklubs an den Bayern-Stars aufkochten. So sollen Klubs wie der FC Chelsea London oder Real Madrid den einen oder anderen Spieler durchaus auf der Wunschliste haben. Doch laut Bayern Münchens Vorstandvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge können sich die Topklubs ihre Millionen-Angebote sparen, da der FCB langfristig mit den Spieler plant. Von der typischen Preistreiberei ist in diesen Fällen nicht auszugehen. Aber auch die WM-Fahrer Miroslav Klose und Mario Gomez stehen nicht zur Debatte, obwohl sie in der abgelaufenen Saison nur selten zum Zuge kamen.
Dagegen können Andreas Ottl, Jose Ernesto Sosa und Edson Braafheid den Verein verlassen. Für das Trio wird es wohl keine sportliche Zukunft mehr beim FC Bayern geben.
Juni 25, 2010
Es ist perfekt: Michael Ballack wechselt zu Bayer Leverkusen. Die Rheinländer setzten sich im Rennen um den ablösefreien Superstar gegen namenhaften Konkurrenz durch, die dem DFB-Kapitän zugleich mehr Geld geboten hat. Umso größer die Leverkusen-Freude, Ballack nach acht Jahren wieder in den eigenen Reihen zu begrüßen.
Bayer Leverkusen hat das Tauziehen um Michael Ballack gewonnen. Laut übereinstimmenden Medienberichten wird der 33-Jährige bei seinem Ex-Klub einen Zwei-Jahres-Vertrag bis 2012 unterzeichnen, der ihm insgesamt 12 Mio. Euro einbringen soll. Damit entschied sich der zurzeit verletzte DFB-Kapitän gegen ein höher dotiertes Angebot vom VfL Wolfsburg. Aber auch der Hamburger SV sowie diverse europäische Topmannschaften wie FC Liverpool, Tottenham Hotspurs oder der FC Valencia hatten Interesse an Ballack.
Zudem soll Michael Ballack bei Bayer Leverkusen nach dem Ende seiner Karriere eine Position im Verein übernehmen. Doch bis es soweit ist, dürfen sich nicht nur Bayer-Fans über die Ballack-Rückkehr freuen. Denn es wird Freude bereiten, den beim FC Chelsea ausgemusterten Mittelfeld-Star wieder in der Bundesliga zu sehen.
Juni 17, 2010
Real Madrid hat das Tauziehen um den argentinischen Shootingstar Angel Di Maria gewonnen und der neue Trainer Jose Mourinho seinen ersten Superstar für die Königlichen verpflichtet. Laut übereinstimmenden spanischen Medienberichten zahlt Real 30 Mio. Euro Ablöse für den 22-Jährigen von Benfica Lissabon. Zwar wurde von Vereinsseite noch nichts offiziell bestätigt, doch Di Maria galt schon lange als einer der absoluten Wunschspieler der Spanier. Zurzeit ist Di Maria mit Argentinien bei der WM in Südafrika auf WM-Titel-Mission, wo er im linken offensiven Mittelfeld unter Trainer Diego Maradona einen Stammplatz sicher hat.
Doch Real Madrid will natürlich noch weitere Superstars an Land ziehen. Das nächste Objekt der Begierde ist Steven Gerrard vom FC Liverpool. Der zentrale Mittelfeldspieler aus England steht auf der Wunschliste ganz oben.
Juni 16, 2010
Der FC Bayern und Luca Toni haben sich auf eine Vertragsauflösung geeinigt. Der Doublegewinner spart damit das fette Gehalt von 10 Millionen Euro brutto für den italienischen Knipser ein, der noch bis 2011 Vertrag hatte. Der 33-Jährige kann die Münchner somit ablösefrei verlassen und soll vor einem Wechsel zum FC Genua 93 stehen, die ihm einen Drei-Jahres-Vertrag mit einem Gehalt von zwei Millionen Euro plus Prämien einbringt.
Für den FC Bayern erzielte Toni in 60 Bundesligaspielen 38 Tore und avancierte zum Publikumsliebling. Doch als Louis van Gaal das Traineramt in München übernahm, war die Zeit des Torjägers abgelaufen. Nachdem er in der Hinrunde der abgelaufenen Saison kaum zum Einsatz, wechselte er auf Leihbasis zum AS Rom in die Serie A.
Einen neuen Stürmer will Bayern München aber nicht verpflichten. Laut FCB-Sportdirektor besteht lediglich auf der linken Abwehrseite Handlungsbedarf. Hier gilt das französische Talent Sebastien Corchia von Le Mans als heißester Kandidat. Außerdem stehen noch Fábio Coentrão und Domenico Criscito auf der Beobachtungsliste.
Juni 6, 2010
Ist der FC Bayern auf der Suche nach einem neuen Linksverteidiger ausgerechnet beim FC Barcelona fündig geworden? Wenn man spanischen Gerüchten Glauben schenken mag, schon. Denn demnach denkt der Double-Gewinner über eine Verpflichtung von Dmytro Tschyhrynskyj (Chygrynskiy – so oder ein schwieriger Name) nach. Der 1,90-m-große Ukrainer wechselte erst letzte Saison für satte 25 Mio. Euro von Schachtjor Donezk nach Barcelona, wo er sich aber nicht richtig durchsetzen und überzeugen konnte. 14 Pflichtspieleinsätze sprechen eine deutliche Sprache.
Das scheint das Interesse des FC Bayern aber nicht zu schmälern, wo Tschyhrynskyj die Lücke auf der linken Abwehrseite füllen könnte. Sollte der Deal tatsächlich zustande kommen, würde sich garantiert auch Anatoli Timoschtschuk über die Verpflichtung seines 23-jährigen Landsmannes freuen. Und vielleicht könnten beide Spieler nach einer für sie eher enttäuschend verlaufenden Saison wieder in die Erfolgsspur finden.
Juni 4, 2010
Werder Bremen hat sich die Dienste von Marko Arnautovic gesichert. Der hochtalentierte österreichische Stürmer, der letzte Saison von Twente Enschede an Inter Mailand ausgeliehen war, kommt für eine Ablöse von rund 6 Mio. Euro und unterschrieb in Bremen einen Vier-Jahres-Vertrag bis Juni 2014. Arnautovic soll in der kommenden Saison zusammen mit Claudio Pizarro das Sturmduo bei den Hanseaten bilden. Dafür muss SVW-Stürmer Markus Rosenberg den Klub verlassen.
Der 21-jährige Arnautovic, dem eine große Zukunft vorausgesagt wird, erinnert von seiner Statur (1,92 m) und seinen technischen Fähigkeiten an Schwedens Superstar Zlatan Ibrahimovic. Kein Wunder, dass man sich in Bremen über die Neuverpflichtung freut.
“Er ist ein Spieler, der absolut in die Reihe der Verpflichtungen der letzten Jahre passt. Er hat sehr großes Potenzial. Wir hoffen, dass er uns bei den Qualifikations-Spielen um die Champions League und in der Meisterschaft helfen kann”, erklärte Werder-Sportdirektor Klaus Allofs.
Juni 2, 2010
Der 1. FC Nürnberg hat sich für die kommende Saison die Dienste von Julian Schieber gesichert. Der talentierte Nachwuchsstürmer des VfB Stuttgart wechselt auf Leihbasis für 500.000 Euro zu den Franken, die sich zugleich gegen potentiellen Abstiegskonkurrenten 1. FC Kaiserslautern und SC Freiburg, die beiden den 21-Jährigen ausleihen wollten, durchsetzen. Doch eine Kaufoption haben die Nürnberger für den Youngster nicht bekommen.
Doch nicht nur der FCN und Schieber, der garantiert mehr Spielzeit bekommen wird, werden von diesem Deal profitieren. Das meint auch VfB-Sportdirektor Jochen Schneider: “Julian soll nun den nächsten Schritt machen und sich weiterentwickeln. Beim 1. FC Nürnberg hat er dafür beste Voraussetzungen und kann noch mehr Erfahrung in der Bundesliga sammeln. Julian drängt auf mehr Einsatzzeiten und will sich in die Stammformation spielen. Von diesem Wechsel können am Ende alle Beteiligten profitieren.“
In der abgelaufenen Saison trumpfte Schieber vor allem zu Saisonbeginn mit 3 Toren auf. Mehr sollten im weiteren Verlauf nicht hinzukommen, was aber nicht das Talent des bulligen und querligen Offensivallrounders schmälern soll.
Juni 1, 2010
Nun ist es perfekt: Gerald Asamoah wechselt vom FC Schalke 04 zum FC St. Pauli. Der ehemalige deutsche Nationalstürmer galt als absoluter Wunschspieler von Pauli-Trainer Holger Stanislawski. Asamoah unterschrieb beim Bundesligaaufsteiger nach bestandener sportärztlicher Untersuchung einen Zwei-Jahres-Vertrag und freut sich schon auf seinen kommenden Arbeitgeber.
„Ich war schon oft auch als Zuschauer am Millerntor und mag den offensiven Fußball, der hier gespielt wird“, erklärte der gebürtige Ghanaer, der mit St. Paulis Mittelfeldspieler Charles Tkyi sehr eng befreundet ist. Generell hat Asamoah viele Sympathien für die Kiezkicker. Nicht umsonst feierte der 31-Jährige zusammen mit Spielern und Klubverantwortlichen die Rückkehr in die Beletage auf der Reeperbahn.
Doch wie kann sich ein finanziell klammer Verein wie St. Pauli Asamoah überhaupt leisten? Der Angreifer, der unter S04-Trainer Felix Magath keine Rolle mehr spielte, hat auf einen Großteil seines Gehalts verzichtet und bekommt jetzt „nur“ noch 2 Mio. Euro statt zuletzt 4 Mio. Euro. Zudem hat Schalke 04 Asamoah trotz laufenden Vertrages bis 2011 ablösefrei ziehen lassen und soll sogar Teile des Gehalts weiterzahlen. Als Gegenleistung wird Asamoah angeblich nach dem Ende seiner Profilaufbahn auf Schalke einen Posten übernehmen. Ob im Trainerstab oder Management ist dabei noch offen.
Mai 23, 2010
Der FC Bayern wird Edson Braafheid eine neue Chance geben. Der Außenverteidiger, der im letzten Sommer nach München kam und nach einer ganz schwachen Hinrunde an Celtic Galsgow ausgeliehen wurde, kommt zur neuen Saison zurück. Der 27-Jährige ist selbstkritisch und erklärte, dass er „die Bayern im Endeffekt vielleicht zu schnell verlassen habe“. Denn auch in Schottland konnte sich der niederländische Nationalspieler nicht durchsetzen. An seinen Qualitäten scheint es nicht zu liegen, doch Braafheid sollte sich selber etwas mehr Anpassungszeit geben. Aber über die Rolle des Ersatzspielers wird er so schnell nicht hinaus kommen.
Diese hat auch Hamit Altintop inne. Zwar will der FC Bayern mit dem vielseitig einsetzbaren Mittelfeldspieler verlängern und macht laut Altintop ein „sehr gutes Angebot“, doch die Bank ist für den türkischen Nationalspieler keine Option. Es deutet viel darauf hin, dass er die Bayern im Sommer ablösefrei verlassen wird. Ob der 27-Jährige der Bundesliga erhalten bleibt, ist noch offen.