July 24, 2010
Hatem Ben Arfa wird mit dem VfL Wolfsburg in Verbindung gebracht. Die Wölfe sollen angeblich in den kommenden Tagen ein Angebot für offensiven Flügelspieler von Olympique Marseille abgeben. Der 23-Jährige ist hochbegabt, doch auch für seinen schwierigen Charakter bekannt. In Marseille hatte sich Ben Arfa mit Trainer Didier Deschamps überworfen und landete prompt auf der Abschussliste. Ein Wechsel zum VfL Wolfsburg würde Sinn machen, da der Werksklub nach dem Abgang von Christian Gentner (zum VfB Stuttgart) noch einen neuen Spieler auf der linken Außenbahn gebrauchen könnte.
Ein angebliches Interesse von Werder Bremen an Ben Arfa hat indes Sportdirektor Klaus Allofs dementiert. Bei den Werderaner hätte der Franzose das Loch von Mesut Özil stopfen können, wenn dieser den Klub tatsächlich verlassen hätte.
July 12, 2010
Landet Werder Bremen einen Transfercoup? Angeblich sollen die Werderaner kurz vor der Verpflichtung von Benoit Tremoulinas stehen. Der heiß international heiß begehrte Linksverteidiger würde Werder rund 8,5 Mio. Euro kosten, der bei Girondins Bordeaux noch Vertrag bis 2013. Für einen Spieler seiner Qualitäten durchaus ein fairer Preis, aber für Werder Bremen wohl fast ein Meilentstein. Denn bislang haben die Grün-Weißen erst einmal 8,5 Mio. Euro für einen Spieler bezahlt – Marko Marin!
Daher dürfte es eher unwahrscheinlich sein, das SVW-Sportdirektor Klaus Allofs diese Summe für einen Verteidiger auf den Tisch legt. Denn bislang setzte man bei Werder Bremen auf den Positionen der Außenverteidiger primär auf junge Spieler mit Perspektive. Mit Ausnahme von Clemens Fritz. Zudem darf nicht vergessen werden, dass mit Reto Ziegler jüngst eine wesentlich günstigere Alternative aus finanziellen Gründen nicht verpflichtet wurde. Nun ja, ein bisschen träumen wird aber wohl erlaubt sein oder plant man vielleicht schon mit den Millionen die ein Verkauf von Mesut Özil in die Kassen spülen würde?
June 11, 2010
Gastgeber Südafrika hat im Eröffnungsspiel der WM 2010 die Überraschung verpasst. Gegen Mexiko hieß es nach durchaus unterhaltsamen 90 Minuten 1:1-Unentschieden. Nach schwachem Beginn traute sich Bafana Bafana mehr und mehr zu und ging nach einem schön und schnell vorgetragen Konter durch Siphiwe Tshabalala in Führung. Der 25-Jährige jagte die Kugel mit einem fulminanten Linksschuss unhaltbar in den Winkel. Doch die Mexikaner, die vor allem spielerisch in der ersten Halbzeit zu überzeugen wussten und durchaus hätten in Führung gehen können, schlugen in der 79. Minuten zurück. Rafael Marquez ließ sich aus kurzer Distanz nicht zweimal bitten. Am Ende eine gerechte Punkteteilung.
Im zweiten Spiel der Gruppe A trennten sich Frankreich und Uruguay 0:0. Vor allem die Franzosen blieben vieles schuldig und boten über weite Strecken nur Magerkost. Zudem hatte die Truppe um Superstar Franck Ribery Glück, als Diego Forlan einen Volleyschuss nur knapp neben das Gehäuse setzte. Uruguay freut sich am Ende mehr über den Punkt, während Frankreich in dieser Verfassung nicht viel zuzutauen ist. Für den negativen Höhepunkt sorgte Nicolas Lodeiro auf Seiten der Südamerikaner, der den ersten Platzverweis des Turniers kassierte.
April 20, 2010
Der Sex-Skandal in Frankreich sorgt weiterhin für Schlagzeilen. Demnach sollen angeblich vier Nationalspieler der Franzosen während eines Diskobesuches im Kontakt zu einer minderjährigen Prostituierten (17 Jahre) gestanden haben. Nachdem auch Bayerns Superstar Franck Ribery zu dieser Thematik befragt und mit diesem Vorfall in Verbindung gebracht wurde, wurden nun auch die anderen drei Namen öffentlich bekannt. Nach Informationen von „Lepoint.fr“ soll es sich dabei neben Ribery angeblich auch um Sidney Govou, Karim Benzema und Hatem Ben Arfa handeln.
Sowohl der französischen Verband als auch der Ausrüster und Parntner Adidas wollten sich zu dieser Angelegenheit nicht äußern. Sollte sich der Vorfall bewahrheiten, droht den vier Spielern Ungemach. In Frankreich werden sexuelle Handlungen mit minderjährigen Prostituierten zwischen einer Geldstrafe von 45.000 Euro bis hin zu drei Jahren Haft bestraft. Doch solange nichts bewiesen ist, gilt natürlich die Unschuldsvermutung.