Februar 23, 2010
Piotr Trochowski zu Borussia Dortmund? In der Bundesliga zeichnet sich offenbar ein durchaus spektakulärer Transfer ab – wenn man zumindest den Informationen zweier französischer Sportportale (sports.fr, Quest France) Glauben schenken mag. Beim Hamburger SV läuft es für den offensiven Mittelfeldspieler aktuell alles andere als rund. Auf links kommt er derzeit nicht an Marcell Jansen und Eljero Elia vorbei und ihm Zentrum konnte er zuletzt kaum Akzente setzen. Die Konsequenz: HSV-Trainer Bruno Labbadia verbannt Trotsche auf die Bank.
Und dass der 24-Jährige mit der Situation alles andere als glücklich ist, versteht sich von selbst. Ein Wechsel im Sommer wäre somit nicht undenkbar. Schließlich würde so der HSV noch einmal eine Ablöse einstreichen können, da Trochowskis Vertrag 2011 ausläuft.
Doch warum gerade Borussia Dortmund? Es ist bekannt, dass der schussgewaltige Nationalspieler bereits schon einmal mit den Schwarz-Gelben in Verbindung gebracht wurde. Anscheinend hält BVB-Trainer Jürgen Klopp große Stücke auf Trochowski, der spielerisch gut ins Team passen würde. Aber bislang handelt es sich wohl eher noch um eine klassische Ente – bisher!
Cacau hat durch seine 4-Tore-Gala am letzten Spieltag beim 5:1-Erfolg gegen den 1. FC Köln mächtig Eigenwerbung betrieben und schlagkräftige Argumente hinsichtlich einer Vertragsverlängerung beim VfB Stuttgart gesammelt. Erste Gespräche sollen noch diese Woche folgen. Doch auch andere Vereine haben den 28-Jährigen jetzt wieder auf der Liste. So soll Borussia Mönchengladbach durchaus an einer Verpflichtung Cacaus interessiert sein, der den VfB nach dieser Saison ablösefrei verlassen kann.
Ein formstarker Cacau würde der Borussia im Angriff sicherlich gut zu Gesicht stehen. Er wird sogar schon als Nachfolger von Robertor Colautti gehandelt, der mit 5 Saisontoren gefährlichster Fohlen-Stürmer ist und dessen Vertrag ebenfalls im Sommer ausläuft. Doch dabei ist es mehr als fraglich, ob Gladbach die wahrscheinlich hohen Gehaltsforderungen des deutschen Nationalspielers auch bereit ist zu zahlen. Weiteres Interesse an Cacau soll es zudem von einigen französischen Klubs geben.
Februar 22, 2010
Lange hat man beim FC Bayern darauf gewartet, bis Breno sein nachgesagtes Talent beweisen konnte. Doch während der Innenverteidiger in München vieles schuldig blieb, blüht er seit seinem Wechsel auf Leihbasis zum 1. FC Nürnberg förmlich auf. Da passt es ins Bild, dass der 20-Jährige beim direkten Duell am 23. Spieltag zu den besten Spielern auf dem Platz gehörte und bei den Franken auf Anhieb zu den Leistungsträgern zählt.
Aber nicht nur Breno hat Gefallen an seinem neuen Klub gefunden, sondern auch die FCN-Verantwortlichen sind hoch zufrieden mit dem Brasilianer. Kaum verwunderlich, dass man nun den Wunsch geäußert hat, den Verteidiger länger zu binden. Hierfür müssen aber zwei Punkte eintreffen: 1. der 1. FC Nürnberg darf nicht absteigen, 2. die Bayern müssen zustimmen.
Ein Verkauf von Breno ist derzeit aber eher unrealistisch. Doch vielleicht einigen sich alle Beteiligten auf ein weiteres Leihgeschäft. Im Fall Toni Kroos sieht man derweil, dass es nicht die schlechteste Lösung ist.
Die Termine für die Spiele der EM-Qualifiaktion stehen fest. Demnach bekommt es Deutschland am 3. September 2010 als erstes mit Belgien zu tun, bevor es vier Tage später gegen die von Berti Vogts trainierten Aserbaidschaner geht. Dabei finden die Quali-Länderspiele erstmals im Freitag-Dienstag-Rhythmus statt, was besonders die Vereinstrainer freuen dürfte, die so einen Tag früher auf die abgestellten Nationalspieler wieder zurückgreifen können, als noch beim bisher durchgeführten Samstag-Mittwoch-Rhythmus.
Deutschland ist als Gruppenkopf natürlich Topfavorit auf die direkte Qualifikation, aber dennoch warten auf die DFB-Kicker auf den Weg nach Polen und die Ukraine der ein oder andere Stolperstein. Neben Belgien, die genau wie Österreich einige starke Nachwuchsspieler haben, ist der größte Konkurrent ohne Zweifel die Türkei. Vor allem mit Guus Hiddink, der das Team bald übernehmen wird, sind die Türken noch stärker einzuschätzen.
Hier die Übersicht aller Quali-Spiele der Deutschen:
- 3. September 2010: Belgien – Deutschland
- 7. September 2010 : Deutschland – Aserbaidschan
- 8. Oktober 2010: Deutschland – Türkei
- 12. Oktober 2010: Kasachstan – Deutschland
- 25. März 2011: Deutschland – Kasachstan
- 3. Juni 2011: Österreich – Deutschland
- 7. Juni 2011: Aserbaidschan – Deutschland
- 2. September 2011: Deutschland – Österreich
- 7. Oktober 2011: Türkei – Deutschland
- 11. Oktober 2011: Deutschland – Belgien
Februar 21, 2010
Jose Mourinho sind mal wieder die Sicherungen durchgebrannt. Der Startrainer von Inter Mailand ließ sich nach Platzverweisen gegen Walter Samuel und Ivan Cordoba beim Spiel gegen Sampdoria Genua (0:0) zu einer heftigen Pöbelattacke Richtung Schiedsrichter hinreißen. So wäre es besser gewesen, wenn man Referee Paolo Tagliavento in Handschellen vom Spielfeld geführt hätte. Nun droht „The Special One“, der sich in den letzten Wochen immer wieder mit den Schiedsrichtern anlegte, eine Sperre.
Doch damit nicht genug: “Man muss uns auf sechs Fußballer reduzieren, um uns zu besiegen”, polterte Jose Mourinho in den Stadion-Katakomben, nachdem er sich von Inter-Präsident Massimo Moratti ein Lob abholte, dass sein Team trotz der frühzeitigen Platzverweise einen Punkt holte.
Für die Nerazzurri war es das dritte Remis in Folge, die zwar noch unangefochten Erster in der Serie A sind, aber von ihrem deutlichen Punktevorsprung auf den ärgsten Verfolger AS Rom eingebüßt haben. Die Römer sind mit nunmehr 5 Punkten Rückstand auf Rang zwei.
Durchatmen beim FC Bayern! Die Verletzung von Arjen Robben, der sich beim Gastspiel in Nürnberg zur Halbzeit auswechseln ließ, ist nicht so schlimm. Der niederländische Flügelflitzer hat sich nur eine leichte Muskelverletzung zugezogen. Zudem litt er unter den Folgen einer Grippe. Entsprechend kann FCB-Trainer Louis van Gaal am kommenden Spieltag im Spitzenspiel gegen den Hamburger SV wieder auf Robben, der sich in den letzten Wochen in absoluter Topform präsentierte, zurückgreifen.
Apropos zurück: Auch Franck Ribery wird gegen den HSV mitwirken können. Der Franzose musste wegen einer Prellung, die er sich beim Champions-League-Spiel gegen den AC Florenz unter der Woche zuzog, pausieren. Gegen Hamburg kann demnach wieder eine der besten Flügelzangen der Welt zum Zuge kommen.
Arthur Boka bleibt vom Verletzungspech verfolgt. Der Außenverteidiger vom VfB Stuttgart hat sich beim Abschlusstraining am Freitag vor dem Gastspiel beim 1. FC Köln die rechte Schulter ausgekugelt, nachdem er bei einem Luftduell einen Schlag auf die Seite bekam. Die Schwaben müssen ungefähr vier Wochen auf den 26-jährigen Nationalspieler von der Elfenbeinküste verzichten. Besonders bitter: Erst im Dezember musste Boka aufgrund einer ähnlichen Verletzungen eine Zwangspause einlegen.
Doch da sich der VfB Stuttgart in der Winterpause mit Cristian Molinaro auf der Außenverteidiger-Position verstärkt hat, wiegt der Ausfall von Boka nicht ganz so schlimm. Und mit den jüngsten Leistungen der Leihgabe von Juventus Turin kann VfB-Trainer Christian Gross eigentlich ganz zufrieden sein.
Luis Suarez gehört zu den begehrtesten Stürmern Europas. Kein Wunder, wenn man sich die Torquote des 23-Jährigen von Ajax Amsterdam anguckt: 23 Tore in 23 Spielen, zudem bereitete der Mann aus Uruguay weitere 12 Tore vor. Das spricht für die mannschaftsdienliche Spielweise des Torjägers, nach dem sich vor allem die englischen Topklubs die Finger lecken. So sind Manchester United, Manchester City, Arsenal London sowie der FC Chelsea stark an einer Verpflichtung im Sommer interessiert.
Und obwohl Luis Suarez erst im Januar seinen Vertrag bei Ajax Amsterdam um ein weiteres Jahr bis 2013 verlängert hat, dürfen sich zwei der genannten vier Klubs berechtigte Hoffnung auf den Stürmerstar machen. Denn nach eigener Aussage könnte er sich nur einen Wechsel zu ManUtd und Arsenal vorstellen, weil Suarez nur unter Sir Alex Ferguson bzw. Arsene Wenger spielen wollen würde.
Wenn einer der beiden englischen Topklubs einen Transfer tatsächlich ins Auge fasst, müsste man mit einer Ablösesumme zwischen 25 bis 35 Mio. Euro rechnen.
Februar 20, 2010
Real Madrid hat seine Fühler nach Jose Mourinho ausgestreckt. Der Portugiese ist derzeit noch recht erfolgreich bei Inter Mailand als Trainer tätig, kann den italienischen Serienmeister trotz Vertrages bis 2013 aber für eine Ablösesumme von 7 Mio. Euro nach dieser Saison verlassen. Und an den Haaren herbeigezogen scheint das Gerücht nicht, welches die realnahe spanische Zeitung „Marca“ in die Welt setzte.
Denn Mourinho gibt immer wieder zu, dass er sich in Italien nicht allzu glücklich fühlt und er eigentlich am liebsten zurück in die Premier League gehen würde, wo er bereits den FC Chelsea trainierte. Doch warum kein Umweg über Madrid? Das Traineramt der Königlichen übt auf jeden Trainer einen gewissen Reiz aus, zumal ‚The Spercial One’ mit einem fürstliches Jahresgehalt von 9,5 Mio. Euro gelockt werden soll.
Strippenzieher des möglichen Trainer-Deals ist Real-Präsident Florentino Perez, der mit dem derzeitigem Coach Manuel Pellegrini alles andere als zufrieden ist. Schließlich liegt man in der Primera Division hinter dem Erzrivalen FC Barcelona und in der Champions League setzte es im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinales ein 0:1-Pleite bei Olympique Lyon.
Februar 19, 2010
Nun ist es perfekt: Nassim Ben Khalifa wird zur kommenden Saison zum VfL Wolfsburg wechseln. Das 18-jährige Riesentalent von den Grasshopper Zürich einigte sich mit den Wölfen auf einen 4-Jahres-Vertrag. Über die Höhe der Ablösesumme wurde zwar nichts bekannt, doch Gerüchte berichten von 2,5 bis 3 Mio. Euro, die der VfL für den vielseitigen Stürmer auf den Tisch legen muss.
Ben Khalifa, der auch immer wieder mit europäischen Topklubs wie dem AC Mailand, Arsenal London oder FC Barcelona in Verbindung gebracht wurde, ist voller Vorfreude auf seinen neuen Klub: “Ich freue mich sehr auf Wolfsburg und die Bundesliga. Das ist eine große Chance für mich. Auf diesem Niveau mich beweisen zu dürfen, war immer mein Ziel.”
Auch der VfL Wolfsburg, dem man zu diesem Transfer nur gratulieren kann, zeigt sich entsprechend euphorisch: “Er ist ein großes Talent, ein Spieler mit sehr guter Perspektive. Umso glücklicher bin ich, dass wir Nassim langfristig an uns binden konnten. Ich bin überzeugt, dass er sich bei uns weiterentwickeln wird und wir in Zukunft viel Freude an ihm haben werden”, sagte VfL-Manager Dieter Hoeneß.